3D-Doming für Musik & Audio
Hochwertige Marken-Labels für Instrumentenbauer, Audio-Hersteller und Musikzubehör.

Markenlogos für Instrumente, Verstärker und Cases
Ein Instrument oder ein Verstärker wird über Jahre angefasst, transportiert und gereinigt. Das Markenlogo am Headstock, an der Verstärkerfront oder auf dem Case muss das aushalten, ohne zu verkratzen oder auszubleichen. Doming-Etiketten bestehen aus bedruckter Trägerfolie, permanentem Klebstoff und einer transparenten Polyurethan-Gießharzschicht von 0,5–0,8 mm. Diese Gelschicht nimmt mechanische Belastung auf, bevor sie die Druckfarbe erreicht, und erzeugt gleichzeitig eine erhabene, glänzende 3D-Optik mit Linseneffekt. Für Instrumentenbauer, Hersteller von Audio-Technik und Anbieter von Musikzubehör ist das eine Alternative zu geprägten Metallplaketten – ohne Werkzeugkosten, schon ab 50 Stück, produziert in Harrislee bei Flensburg.✓ Ab 50 Stück✓ Standardmuster kostenlos✓ REACH-konform✓ 5–8 Werktage✓ Hersteller direkt
Anforderungen im Instrumenten- und Audiobau
Kontakt mit Händen und Schweiß. Ein Logo auf der Gitarrendecke, am Kopfhörerbügel oder am Pedalboard wird bei jeder Nutzung berührt. Die Gießharzschicht ist wasserundurchlässig und hält Nässe und Schweiß stand; der Druck liegt geschützt unter der Schicht und nicht an der Oberfläche.Kratzfestigkeit beim Transport. Cases, Racks und Verstärker werden gestapelt, verladen und mit Kabeln, Steckern und Werkzeug in Kontakt gebracht. Die Polyurethan-Schicht hat eine Härte von Shore A 80–90 und verteilt punktuelle Krafteinwirkung über eine größere Fläche – ein Vorteil gegenüber dünn laminierten Etiketten, die bei punktueller Belastung schneller durchdrungen werden.Kleine Formate mit klarer Kontur. Headstock-Logos, Pickup-Kappen oder Effektgeräte bieten wenig Fläche. Freiform-Stanzung ist möglich; sehr kleine Formate unter 15 mm Durchmesser sind schwieriger zu produzieren, weil das Harz nicht in sehr spitze Winkel läuft. Wir empfehlen deshalb abgerundete Ecken und einen Abstand von mindestens 2 mm zwischen Motiv und Stanzlinie.Haftung auf unterschiedlichen Oberflächen. Verstärkergehäuse aus Metall, Kunststoffgehäuse von Effektgeräten und Glasflächen sind belegte Untergründe für permanente Haftung. Lackierte Holzoberflächen, Tolex-Bespannungen und strukturierte Case-Beschichtungen unterscheiden sich stark – hier prüfen Sie die Haftung vorab mit einem Muster auf dem realen Material, bevor die Serie startet.Farbtreue zum Markenauftritt. Der Druck erfolgt im 4-Farb-Digitaldruck, Pantone-Vorgaben aus dem Corporate Design werden berücksichtigt. Der Linseneffekt der Gelschicht verstärkt Farben optisch, was bei Muster und Serie identisch ausfällt.Technische Spezifikationen
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Schutzschicht | 2K-Polyurethan-Gießharz, lösungsmittelfrei, 0,5–0,8 mm |
| Kratzfestigkeit | Shore A 80–90 |
| Temperaturbereich | −20 °C bis +80 °C dauerhaft, kurzzeitig +120 °C |
| UV-Beständigkeit | UV-stabil, kein Vergilben |
| Trägerfolie | PVC oder Polyester; weiß, transparent, Gold- oder Silber-Metallic |
| Haftung | Permanent auf Metall, Kunststoff, Glas; lackiertes Holz auf Anfrage |
| Druck | 4-Farb-Digitaldruck + Pantone, Variabeldruck für Seriennummern |
| Mindestmenge / Lieferzeit | Ab 50 Stück / 5–8 Werktage nach Druckfreigabe |
Anwendungsbeispiel
Beispiel: Ein Hersteller von Gitarrenverstärkern fertigt mehrere Modellreihen in kleinen Serien. Bisher wurden Metallplaketten mit dem Markenlogo genietet, für neue Modellvarianten fielen jedes Mal Werkzeugkosten an. Gesucht wird ein Logo mit erhabener Optik, das auf die Frontblende aus Metall und auf das Kunststoffgehäuse der Fußschalter passt. Umsetzung mit Doming: Das Logo wird als Vektordatei angeliefert, auf schwarzer Trägerfolie mit Silber-Metallic-Elementen gedruckt und freiform gestanzt. Für die Rückseite der Verstärker wird zusätzlich ein Typenschild mit fortlaufender Seriennummer im Variabeldruck produziert – jedes Gerät bekommt seine eigene Kennung, ohne dass Rüstzeiten anfallen. Der Hersteller prüft vorab ein Standardmuster auf beiden Gehäusematerialien und gibt danach die Serie ab 50 Stück je Motiv frei. Bei Nachbestellungen greifen wir auf die archivierten Druckdaten zurück, sodass spätere Chargen identisch ausfallen.Bestellablauf
- Anfrage: Sie nennen Einsatzort (Gehäuse, Case, Instrument), gewünschtes Format und Stückzahl – per Formular, Etiketten-Planer oder telefonisch. Angebot innerhalb von 24 Stunden.
- Standardmuster: Wir senden bis zu 5 Rockprint-Standardmuster kostenlos, damit Sie Haptik, Gelschicht und Haftung auf Ihrem Material prüfen können. Ein Muster mit Ihrem eigenen Logo fertigen wir gegen eine vorab genannte Mustergebühr.
- Druckdaten: Logo als Vektordatei (AI, EPS, SVG, PDF) oder mit mindestens 300 dpi, Schriften in Pfade umgewandelt. Die Datenprüfung ist kostenlos; bei Unklarheiten melden wir uns.
- Produktion: Nach Ihrer Druckfreigabe fertigen wir in 5–8 Werktagen. Freigegebene Daten archivieren wir für Nachbestellungen.