3D-Etiketten für Maker & 3D-Druck
Individuelle Branding-Labels für 3D-Druck-Dienstleister, Maker und Prototypenbauer.

Vom Prototyp zum Produkt: Logo-Etiketten für 3D-gedruckte Gehäuse
Ein 3D-gedrucktes Gehäuse funktioniert, sieht aber oft nach Prototyp aus: sichtbare Schichten, matte Oberfläche, kein Markenzeichen. Ein Doming-Etikett ändert das mit geringem Aufwand. Die gewölbte Polyurethan-Gießharzschicht über dem Logo wirkt wie eine Linse, verstärkt die Farben optisch und gibt dem Bauteil ein Element, das man mit dem Finger spürt. Für 3D-Druck-Dienstleister, Maker und Kleinserienfertiger ist die Mindestmenge der entscheidende Punkt: Ab 50 Stück erhält eine Serie von Gehäusen ein Markenlogo, ohne dass Werkzeugkosten anfallen, wie sie bei Siebdruck oder Heißfolienprägung entstehen. Wir fertigen in Harrislee bei Flensburg und liefern 5–8 Werktage nach Druckfreigabe.Anforderungen bei Makern und 3D-Druck-Dienstleistern
- Kleinauflagen und Varianten: Wer 50 Gehäuse druckt und danach 50 einer Variante, braucht Etiketten ohne Einrichtkosten. Ab 50 Stück fertigen wir ohne Werkzeugkosten; die freigegebenen Druckdaten archivieren wir, sodass eine Nachbestellung identisch ausfällt. Ab 500 Stück gelten Staffelpreise.
- Haftung auf gedruckten Oberflächen: Gedruckte Teile bestehen aus Kunststoff, sind aber je nach Verfahren rau und geschichtet oder glatt wie beim Resin-Druck. Permanent belegt ist die Haftung auf Kunststoff, Metall und Glas. Für die konkrete Druckoberfläche empfehlen wir den Test mit dem Standardmuster am realen Teil und eine möglichst glatte, plane Klebefläche, die Sie schon im CAD-Modell vorsehen können.
- Kleine Formate: Gehäuse sind kompakt, die Fläche fürs Logo ist knapp. Formate unter 15 mm Durchmesser sind schwieriger zu fertigen, weil das Harz nicht in sehr spitze Winkel läuft; abgerundete Ecken helfen. Da die Gelschicht wie eine leichte Lupe wirkt, sollten mindestens 2 mm zwischen Motiv und Stanzlinie bleiben.
- Gewölbte Bauteile: Auf gebogenen Gehäusen ist eine dünnere Gelschicht flexibler und legt sich besser an. Teilen Sie uns den Untergrund mit, wir stimmen die Harzmenge auf Form und gewünschte Optik ab.
- Eindeutige Kennzeichnung je Bauteil: Seriennummern, QR-Codes und DataMatrix drucken wir variabel mit, jedes Etikett einer Kleinserie erhält seine eigene Kennung ohne Rüstzeiten. So lassen sich Prototypen-Stände oder Kundenchargen unterscheiden.
Spezifikationen für Kleinserien-Etiketten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Schutzschicht | Polyurethan-Gießharz (2K, lösungsmittelfrei), 0,5–0,8 mm |
| Mindestmenge | ab 50 Stück, keine Werkzeugkosten |
| Lieferzeit | 5–8 Werktage nach Druckfreigabe |
| Druck | 4-Farb-Digitaldruck + Pantone; Variabeldruck (Seriennummern, QR-Codes, DataMatrix) |
| Formate | Freiform-Stanzung; mind. 2 mm Abstand Motiv–Stanzlinie; unter 15 mm Durchmesser eingeschränkt |
| Trägerfolie | weiß, transparent, Metallic gold/silber |
| Haftung | permanent auf Kunststoff, Metall, Glas; raue Druckoberflächen: Test am Standardmuster |
| Kratzfestigkeit | Shore A 80–90 |
Anwendungsbeispiel: Kleinserie von Sensorgehäusen mit Logo und Seriennummer
Beispiel: Ein 3D-Druck-Dienstleister fertigt für einen Kunden eine Kleinserie von Sensorgehäusen und soll jedes Gehäuse mit dem Kundenlogo und einer eigenen Seriennummer versehen. Im CAD-Modell wird eine plane, leicht vertiefte Fläche für das Etikett vorgesehen. Der Dienstleister bestellt Standardmuster und testet die Haftung auf einem Testdruck in dem Material, das er tatsächlich verwendet. Das Etikett wird als Freiform in der Logo-Kontur gestanzt, auf transparenter Trägerfolie, sodass die Gehäusefarbe durchscheint; die Seriennummern liefert er als Liste, wir übernehmen sie 1:1. Bei der nächsten Gehäuse-Revision wird dieselbe Datei erneut abgerufen, nur mit fortgeführtem Nummernkreis.Bestellablauf für Maker und 3D-Druck-Dienstleister
- Anfrage: Beschreiben Sie Bauteil, Druckverfahren, gewünschte Größe und Stückzahl – über den Etiketten-Planer, das Kontaktformular oder unter 0461 / 70 04 50. Angebot innerhalb von 24 Stunden.
- Standardmuster: Bis zu 5 Standardmuster kostenlos, Versand innerhalb von 1–2 Werktagen. Kleben Sie sie auf Ihre Testdrucke und prüfen Sie Haftung und Optik. Ein Muster mit eigenem Logo fertigen wir gegen eine vorab genannte Mustergebühr.
- Druckdaten: Logo als Vektordatei (AI, EPS, SVG oder PDF), Texte in Pfade umgewandelt, Bilder mit mindestens 300 dpi, Stanzkontur als Vektor. Die Datenprüfung ist kostenlos, bei Unklarheiten melden wir uns.
- Produktion: 5–8 Werktage nach Druckfreigabe. Herstellererklärungen zur REACH-Konformität liegen vor.
Häufige Fragen
Haften Doming-Etiketten auf 3D-gedruckten Teilen?
Permanent belegt ist die Haftung auf Kunststoff, Metall und Glas. Da gedruckte Oberflächen je nach Verfahren rau sind, empfehlen wir den Test mit dem kostenlosen Standardmuster auf dem realen Druckteil und eine möglichst glatte Klebefläche.
Lohnt sich Doming schon bei 50 Stück?
Ja. Ab etwa 50 Stück wird Doming wirtschaftlich attraktiv, weil keine Werkzeugkosten anfallen – anders als bei Siebdruck oder Heißfolienprägung.
Wie klein kann ein Logo-Etikett für ein Gehäuse sein?
Formate unter 15 mm Durchmesser sind schwieriger zu fertigen, weil das Harz nicht in sehr spitze Winkel läuft. Planen Sie abgerundete Ecken und mindestens 2 mm Abstand zwischen Motiv und Stanzlinie ein.
Kann jedes Etikett eine eigene Seriennummer erhalten?
Ja. Seriennummern, QR-Codes und DataMatrix drucken wir variabel mit, ohne Rüstzeiten. Jedes Gehäuse einer Kleinserie erhält seine eigene Kennung.
Welche Dateien brauchen Sie für die Produktion?
Das Logo als Vektordatei (AI, EPS, SVG oder PDF), Bilder mit mindestens 300 dpi, Texte in Pfade umgewandelt. Die Datenprüfung ist kostenlos.